Wenn Sicherungen bei Ihnen regelmäßig fallen, lohnt vorab ein Blick auf die Warnsignale einer überlasteten Anlage — daran lässt sich gut einschätzen, wie dringend es ist.
Wir ersetzen alte Leitungen, teilen die Anlage in ausreichend viele Stromkreise auf und legen eigene Kreise für Küche, Bad und größere Verbraucher. Das erhöht die Sicherheit und beendet nebenbei das ständige Auslösen bei Alltagsbelastung.
Alte Verteilungen bieten oft weder Platz noch modernen Schutz. Wir bauen die Unterverteilung so auf, dass Fehlerstromschutz vorhanden ist und Reserven für spätere Erweiterungen bleiben. Was dabei zu beachten ist, erklären wir im Ratgeber Zählerschrank erneuern.
Wir setzen Anschlüsse dorthin, wo heute gelebt und gearbeitet wird — an den Schreibtisch, in die Küchenzeile, neben das Bett. Bei der Beleuchtung planen wir auf Wunsch gleich mit, damit Altbauräume mit hohen Decken gleichmäßig und angenehm ausgeleuchtet sind.
Die meisten Altbausanierungen finden nicht im leeren Objekt statt. Deshalb arbeiten wir abschnittsweise: Ein Bereich wird fertiggestellt und wieder nutzbar gemacht, bevor der nächste beginnt. Küche und Bad planen wir so, dass sie möglichst kurz außer Betrieb sind. Wir stimmen die Arbeitszeiten mit Ihnen ab und räumen die Baustelle täglich auf — im bewohnten Objekt ist das kein Detail, sondern entscheidend.
Wenn Sie ohnehin größer umbauen, ist der Zeitpunkt günstig, die komplette Elektroinstallation in einem Zug zu erneuern, statt später erneut Wände zu öffnen.
Termin vereinbaren
Nicht jede alte Anlage muss vollständig raus. Manchmal genügt es, die Verteilung zu erneuern, Schutzeinrichtungen nachzurüsten und gezielt einzelne Kreise zu ergänzen. Um das seriös zu beurteilen, sehen wir uns die Anlage an und messen sie durch. Eine dokumentierte Prüfung der elektrischen Anlage ist deshalb oft der sinnvolle erste Schritt — sie kostet einen Bruchteil einer Sanierung und schafft eine belastbare Entscheidungsgrundlage.
Der Aufwand hängt an Wohnfläche, Anzahl der gewünschten Anschlüsse, Zugänglichkeit der Leitungswege, Wandaufbau und daran, wie viel Stemm- und Putzarbeit anfällt. Auch der Zustand des Zählerschranks spielt hinein. Nach einer Besichtigung erhalten Sie ein transparentes Angebot mit klar benannten Positionen — inklusive der Punkte, die sich erst nach dem Öffnen der Wände endgültig beurteilen lassen.
Nicht zwingend. Nutzbare Leerrohre, Kabelkanäle, Sockelleisten und abgehängte Decken reduzieren den Eingriff spürbar. Wie viel davon möglich ist, zeigt sich bei der Besichtigung.
Das hängt von Größe und Umfang ab. Eine abschnittsweise Sanierung im bewohnten Zustand dauert länger als die Arbeit im leeren Objekt, dafür bleiben Sie wohnen.
Hier sind Eingriffe in die Substanz eingeschränkt und mit den zuständigen Stellen abzustimmen. Technisch planen wir entsprechend zurückhaltend; die Genehmigungsfragen selbst klären Sie mit der Denkmalbehörde.
Ja, und oft ist das der praktikable Weg. Wichtig ist, die Reihenfolge richtig zu wählen: Verteilung und Hauptleitungen zuerst, damit spätere Schritte darauf aufbauen können.
Fast immer. Der Mehrpreis während der ohnehin geöffneten Wand ist gering und erspart Ihnen später erneute Eingriffe für Netzwerk, Beschattung oder Ladetechnik.
Beschreiben Sie uns kurz Baujahr, Wohnfläche und was Sie stört — ein Foto der Verteilung hilft zusätzlich. Wir schauen uns die Anlage an und sagen Ihnen ehrlich, ob eine Teilmaßnahme genügt oder ob die Erneuerung der richtige Weg ist. Sie erreichen uns direkt oder über das Kontaktformular.